Nächste Termine

Freitag, 11.09.2020
Schlumpfparty
Freitag, 18.09.2020
Treffen der Blaskapelle des Südens Sieger
Samstag, 24.10.2020
Weinfest
Samstag, 31.10.2020
Altpapiersammlung

Jahreskonzert am 02.04.2011 im Kurzentrum Bad Buchau

Musikverein Ertingen konzertiert in Bad Buchau

Jahreskonzert mit anspruchsvollen Werken

Am Samstag, dem 2. April, 20 Uhr, findet im Großen Kursaal im Kurzentrum in Bad Buchau das Jahreskonzert des Musikvereins Ertingen statt.

Die Jugendkapelle und das Blasorchester des Musikvereins wollen dabei den Gästen aus nah und fern ihr musikalisches Können unter Beweis stellen.

Dabei werden traditionelle und neuzeitliche Kompositionen aufgeführt. Sie müssen nach Bad Buchau ausweichen, da ihnen derzeit in Ertingen selbst keine Halle zur Verfügung steht.

Zur Eröffnung spielt die Jugendkapelle Ertingen, deren Mitglieder aus den Musikkapellen der Gesamtgemeinde kommen, unter der bewährten Leitung von Anja Diesch mit „Hurra Hurra“ eine Reihe bekannter Titelmelodien beliebter Kinderserien aus Film und Fernsehen. Danach erfolgt mit „Eighties Flashback“ ein Ausflug in die Musik der rockigen 80er Jahre. Ein Sprecher aus den Reihen der Jugendkapelle wird den Zuhörern die einzelnen Stücke inhaltlich erläutern.

Mit ausgewählten Kompositionen unterschiedlicher Stilrichtungen in Original und Bearbeitung präsentiert sich danach das Blasorchester des Musikvereins Ertingen unter der Leitung von Musikdirektor Anton Merkle. Als Eröffnungswerk startet die Kapelle mit der Ouvertüre der Komischen Oper „Der Barbier von Sevilla“ von Gioachino Rossini, einem Highlight des Romantischen Jahrhunderts. Die Musik der weltbekannten Ouvertüre ist und bleibt auch heute noch unwiderstehlich. Mit „Three Times Blood“ schuf der aus Oberösterreich stammende Komponist Fritz Neuböck ein Auftragswerk für die Taubertäler Bläsertage in Baden-Württemberg. Grundlage dafür waren drei Bilder des Ebenseer Malers Stefan Feuchtner mit den Bildüberschriften „Eisblut-Erdenblut-Sonnenblut“. Neuböck vertonte diese Bilder in drei fließend ineinander übergehenden Sätzen.

Danach erklingt mit den „Klezmer Classics“ ein Musikstück, dessen Wurzeln in der traditionellen Instrumentalmusik der Juden Osteuropas zu suchen sind, die bei Hochzeiten und anderen Festen aufgeführt wird und deren Ursprung bis auf das 16.Jahrhundert zurück geht. Johan de Meij bearbeitete fünf Klassiker aus dem Klezmer-Repertoire und schuf daraus

eine klangfarbenreiche Auswahl, die besonders in der Vermischung des Blasorchesterklangs mit einem Akkordeon besticht. Nach der Pause steht mit „The Woman In White“

die jüngste Produktion des Hitmusicalkomponisten Andrew Lloyd Webber auf dem Programmzettel. Auch hier wendete Webber seine Erfolgsformel an und nahm den gleichnamigen klassischen Roman von Wilkie Collins als Vorlage. Johan de Meij schmiedete die besten Songs zu einem lohnenswerten Werk für die Konzertbühne. Eine besondere Note erhält die Musicalbearbeitung durch die Verstärkung des Blasorchesters mit drei jungen Cellisten der Städtischen Musikschule Bad Saulgau und ihrer aus Ertingen stammenden Lehrerin Sabine Binder. Auch der nächste Titel findet seinen Ursprung in der Weltliteratur. „In achtzig Tagen um die Welt“ ist ein berühmter Roman von Jules Vernes, dessen turbulente Geschichte der österreichische Komponist Otto M. Schwarz in ein spannendes Blasorchesterwerk umsetzte. In seinem typischen Filmmusik ähnlichen Stil entsteht ganz von alleine Kino für die Ohren.

Mit der „Rhapsody In Blue“ erklingt am Ende des Konzertes ein letztes musikalisches Glanzstück aus dem Jahr 1924, bei dem der Komponist George Gershwin den Versuch wagte, Jazz und Klassik zu verbinden. Naohiro Iwai hat bekannte Melodien der Rhapsodie in einem gewagten Arrangement zusammengestellt und zu einem fetzigen Rhythmuscocktail verarbeitet.

Anton Merkle, Lehbergstr. 39, 88521 Ertingen